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Jahreszeiten aus Sicht der chinesischen Medizin
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Teil 1: Der Frühling Teil 2: Der Sommer Teil 3: Der Herbst Teil 4: Der Winter
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Alle Wesen spüren jetzt den Zauber, der über allem zu liegen scheint. Der Zauber
der Erneuerung, der Geburt, des Neuanfangs. Die Energien um uns herum verändern
sich, die Vögel singen der Natur ihr Willkommenslied, die ersten Knospen
sprießen , die Temperaturen klettern, und Mensch und Tier atmen erleichtert auf:
Es wird Frühling, die Zeit der Starre und der Dunkelheit ist vorbei, alles
drängt raus, der neuen Freiheit entgegen.
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Sowohl in der Natur, als auch im Menschen beginnt sich das Yang zu erheben und
auszubreiten. Es löst die Yin-Herrschaft des Winters ab, und bringt neue Kräfte.
Das Yang ( der aktive und dynamische Teil unsere Energie) bringt jetzt das Yin
(die substsantiellen Kräfte) zur Entfaltung. Der Frühling wird chinesisch dem
Holz zugeordnet. Mit Holz ist der Bambus gemeint. Jene Pflanze ,die ungeheuer
schnell und gerade wächst, dabei aber sehr elastisch und flexibel bleibt.
Diesen Kräften werden als Eigenschaften der Mut, die Neugier und die
Durchsetzungskraft zugeordnet.
Der Frühling ist also eine gute Zeit um Projekte zu beginnen, also das was gesät
worden ist mit Leben zu füllen. Veränderungen und Neuanfänge (alles Neue macht
der Mai) jeglicher Art sind im Frühling besonders gut durchzuführen.
Nach der introvierten Winterzeit wendet sich die Seele jetzt wieder dem Außen
zu, das Herz öffnet sich, und häufig halten die " Frühlingsgefühle "ihren Einzug.
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Judith von der Schirpkotterdellen - Chinesische Medizin - Karlsruhe
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