Chinesische Medizin - Judith von der Schirpkotterdellen
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Chinesische Medizin - Judith von der Schirpkotterdellen
  Jahreszeiten aus Sicht der chinesischen Medizin  
  Teil 1: Der Frühling     Teil 2: Der Sommer     Teil 3: Der Herbst     Teil 4: Der Winter  
  Alle Wesen spüren jetzt den Zauber, der über allem zu liegen scheint. Der Zauber der Erneuerung, der Geburt, des Neuanfangs. Die Energien um uns herum verändern sich, die Vögel singen der Natur ihr Willkommenslied, die ersten Knospen sprießen , die Temperaturen klettern, und Mensch und Tier atmen erleichtert auf: Es wird Frühling, die Zeit der Starre und der Dunkelheit ist vorbei, alles drängt raus, der neuen Freiheit entgegen.  
  Frühling  
  Sowohl in der Natur, als auch im Menschen beginnt sich das Yang zu erheben und auszubreiten. Es löst die Yin-Herrschaft des Winters ab, und bringt neue Kräfte.
Das Yang ( der aktive und dynamische Teil unsere Energie) bringt jetzt das Yin (die substsantiellen Kräfte) zur Entfaltung. Der Frühling wird chinesisch dem Holz zugeordnet. Mit Holz ist der Bambus gemeint. Jene Pflanze ,die ungeheuer schnell und gerade wächst, dabei aber sehr elastisch und flexibel bleibt.

Diesen Kräften werden als Eigenschaften der Mut, die Neugier und die Durchsetzungskraft zugeordnet.

Der Frühling ist also eine gute Zeit um Projekte zu beginnen, also das was gesät worden ist mit Leben zu füllen. Veränderungen und Neuanfänge (alles Neue macht der Mai) jeglicher Art sind im Frühling besonders gut durchzuführen.
Nach der introvierten Winterzeit wendet sich die Seele jetzt wieder dem Außen zu, das Herz öffnet sich, und häufig halten die " Frühlingsgefühle "ihren Einzug.
 
  Judith von der Schirpkotterdellen - Chinesische Medizin - Karlsruhe